Kriterien des Kieler Profils der Pädagogik

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1.       Interdisziplinarität und Anschlussfähigkeit: Die Planung des Instituts orientiert sich an dem Konzept „der verbundenen Wissenschaftskulturen“ unter gleichzeitiger Wahrung disziplinärer Eigenständigkeit.

 2.       Zukunftsorientierung: Die Konzeption beruht dabei sowohl auf bewährten Traditionen Kieler Pädagogik wie auf  Überlegungen, die die zukünftigen Anforderungen an das Bildungssystem im Kontext von Erziehung und (Aus-)Bildung, Forschung und Innovation aufnehmen. 

 3.       Methodenpluralität: Pädagogik beinhaltet neben der Betrachtung der Bedingungen und Ausgangslagen für Bildung und Erziehung auch die Formulierung von Zielperspektiven. Sie stützt sich deswegen notwendigerweise sowohl auf statistisch-empirische, logisch-analytische, normativ-reflexive, konstruktivistische, systemische, historiographische, pragmatische, entwicklungsorientierte und andere Methoden.

 4.       Entwicklungs- und Gestaltungsorientierung: Die Kieler Pädagogik begreift sich daher als „Handlungswissenschaft“, die die zukunftsorientierte Gestaltung pädagogischer Verhältnisse und Prozesse zum Gegenstand hat.

5.       Das „Kieler Forschungsprofil“ ist ausgezeichnet durch die internationale Ausrichtung, die durch die Ausrichtung aller Professuren am Leitbild einer international vergleichenden Erziehungswissenschaft geprägt ist (mit jeweils eigenständigen inhaltlichen wie methodischen Akzentuierungen), ergänzt um  die Schwerpunkte des IPN und der Psychologie für Pädagogen.

6.       Das „Kieler Lehrprofil“ orientiert sich an der Einheit von Forschung und Lehre. Es basiert auf den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft für ein Kerncurriculum und den „Standards für Lehrerbildung“ der KMK. Es setzt dabei klare inhaltliche Akzente.

7.       Ergänzend zu dem bisherigen Lehrangebot wird  die Errichtung von regelmäßig durchgeführten „international summer schools“ angestrebt, die die Internationalität der Ausrichtung Kieler Pädagogik unterstreicht und die die Attraktivität des Studiengangs v.a. im Master weiter erhöht; sie werden  aus der jeweiligen Perspektive einer Teildisziplin im Wechsel organisiert.